Einsatzfelder und Anwender                                                                                                

 

Anwender sind Großunternehmen und mittelständische Unternehmen

  • Großunternehmen, in denen eigene Anwendungsentwicklung ein bedeutender Teil der Geschäftsaktivitäten ist

  • Mittelständische Unternehmensgrößen mit hoher IT-Affinität

 

Die Situation im IT-Bereich der Unternehmen

 

Für eine Vielzahl von Unternehmen ist die Erstellung von Software ein strategisch bedeutender Teil ihrer Geschäftsaktivitäten.

Entwicklung, Test, Inbetriebnahme und Pflege von eigenerstellter Software erfolgen in einem zunehmend komplexer werdenden Umfeld. Dieses ist insbesondere geprägt durch eine steigende Anzahl von Programmen unterschiedlichster Ersteller und eine zunehmende Vernetzungsdichte der Programme untereinander.

 

Im besonderen sind in größeren Unternehmen folgende Konstellationen anzutreffen: 

  • Die Dezentralisierung nimmt zu

  • Software liegt in einer Vielzahl unterschiedlicher Sprachen vor

  • Es werden mehrere Datenbanksysteme eingesetzt

  • Programme sind nach unterschiedlichen Methoden erstellt (klassisch, objektorientiert)

  • Eine Wiederverwendung vorhandener Bausteine scheitert am Auffinden oder Verständnis

  • Es werden unterschiedliche und immer wieder neue Analyse- und Designtools eingesetzt.

  • Teilweise können optimale Werkzeuge wegen unternehmensspezifischen Lösungen nicht eingesetzt werden

  • Bestehende Lösungen machen wegen fehlender Aktualität oder Wartbarkeit ein Reengineering erforderlich

  • Neue Lösungen oder Fremdsoftware müssen in den bestehenden Produktionsbetrieb integriert werden

  • Historisch gewachsene Prozesse – insbesondere im Software-Veränderungs-Management - erfordern eine Optimierung und mehr Transparenz

  • Es gibt eine Vielzahl von Kernapplikationen, die keine Informationen austauschen

  • Es werden verschiedene webbasierte Applikationen auf unterschiedlichen Plattformen unabhängig voneinander betrieben

  • Globalisierungsaktivitäten erfordern Anpassungen vorhandener Software

  • Es gibt einen Megatrend zu geschichteten Architekturen

 

Beispiele für Einsatzfelder für Repositorys:                                                    

 

Programmverständnis und Informationsbereitstellung

 

Repositorys bieten Anwendern aus dem IT-Umfeld eines Unternehmens Funktionen, die den Einstieg in die Programmstruktur und –logik erleichtern und die Konsequenzen einer Änderung aufzeigen (Impact Analysis). Darüber hinaus sind alle Quellen mit ihren internen und externen Abhängigkeiten, ihrer Zuständigkeit und Ihren Einsatzgebieten im Metadaten-Pool abrufbar. Ähnliches gilt für den Produktionsbetrieb.

 

 

Neuentwicklung von Software

 

Repositorys erkennen vorhandene Programmteile für Reuse-Zwecke und zeigt deren Autor und die Verwendung in verschiedenen Unternehmensbereichen an.

 

Reengineering von Software

 

Repositorys unterstützen die Analyse vorhandener Softwareumgebungen und machen insbesondere Zusammenhänge zwischen Programmen und Programmteilen deutlich

 

 

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